21/22.4 Rindenmulch fürs Raubkatzen Asyl

Ich habe das letzte Wochenende mal wieder im Raubkatzen Asyl Ansbach verbracht. Hintergrund war ein großer Arbeitseinsatz. Am Samstag sollte neuer Rindenmulch in den Gehegen verteilt werden. Dazu hat das Raubkatzen Asyl von der Firma Wagner Roland Holzverarbeitung den Rindenmulch als Spende bekommen. Diese großartige Spende hat es nicht nur ermöglicht den Rindenmulch in allen Gehegen zu erneuern. Es hat sogar dazu gereicht ein weiteres Gehege mit Rindenmulch aus zu statten. Und es blieb sogar etwas übrig, um ein paar Beete damit zu verschönern.
Natürlich hätte der ganze Rindenmulch nichts genutzt, ohne die zahlreichen Helfer, die das Material von der Straße bis in die Gehege gebracht haben. Mit Eimern, Laubsäcken, Schubkarren und sogar mit Mülltonnen ergab sich ein stetiger Fluss von frischen Rindenmulch in die Gehege. Durch die eifrige Arbeit aller Helfer ging die Arbeit recht zügig voran. So war ein Großteil der Arbeiten schon zur Mittagszeit erledigt und das obwohl es zwischenzeitlich am Regnen war.
Rindenmulch erweist sich seit Jahren als guter Naturboden für die Tiere im Raubkatzenasyl. Das zerkleinerte Holz wird langsam zu Erde und bietet den Tieren eine angenehme Unterlage. Es war interessant zu beobachten, wie die Großkatzen das erste mal ihren neuen Boden betraten und entdeckten. Gerade der Geruch vom fischen, nassen Holz schien sie lange zu faszinieren und sie haben den Bodenbelag gerne als Liegeplatz genutzt.
Nachdem die arbeiten Abgeschlossen waren, haben alle Helfer noch Gegrillt. Ich durfte nicht nur im Raubkatzen Asyl übernachten, sondern habe auch noch bei der Pflege am nächsten Tag geholfen. Ich möchte mich nochmal bei allen Helfern für das großartige Teamwork bedanken. Und mich auch bei der Firma Wagner Roland Holzverarbeitung bedanken, die mit Ihrer Spende diese Aktion erst möglich gemacht hat. Vielen dank!

Sebastian

17.3 Raubkatzen Asyl Ansbach

Ich hatte am Samstag wieder die Möglichkeit im Raubkatzen Asyl Ansbach ein paar Fotos zu machen. Hier gibt es entsprechend die neuen Fotos zu sehen.
Sebastian

4/5.2 Minus Temperaturen im Raubkatzen Asyl Ansbach

Ich habe das letzte Wochenende dazu genutzt wieder im Raubkatzen Asyl zu helfen. Gerade am Wochenende, wo das Asyl den Tag der offenen Tür veranstaltet ist immer viel zu tun und es werden viele Helfer benötigt.

Leider war das Wochenende eines der bisher kältesten in diesem Winter. Zwar waren die Temperaturen für die winterfesten Tiere des Raubkatzen Asyls kein Problem. Aber die Temperaturen gehen an die Substanz der Gebäude und erschweren das Arbeiten. Gerade die Heizungsanlage hatte ihre Schwierigkeiten. Einige Heizkörper waren vereist. Einer platze sogar. Denn gerade durch die vielen Schieber und Luken in den Raubtierhäusern ist es schwer die Räume temperiert zu halten. Zum Glück gelang es dank des Einsatzes unseres Vermieters und des direkten Nachbarns die Heizungsanlage am laufen zu halten und so weitere Frostschäden zu vermeiden. Auch konnte mit Hilfe von Elektroheizungen die vereisten Heizkörper wieder enteist werden.

Dennoch war es kaum möglich Wasser für die Gehege-Reinigung ein zu setzen. Draußen wäre Wasser sofort gefroren und hätte das Gehege in eine gefährliche Eisbahn verwandelt. Es war so kalt, das selbst der Kot vereiste und nur mit einem überdimensionierten Spachtel weg gekratzt werden konnten. In den Innengehegen konnte man nur die dreckigsten Stellen mit Wasser reinigen und musste das Wasser möglichst schnell weg wischen, damit es nicht gefror. So konnte man gar nicht so viel Zeit in die Gehege-Reinigung stecken. Aber so hatte ich Zeit, mich in anderen Aufgaben Gebieten zu versuchen.

Das wichtigste bei der Futterzubereitung: Hygiene^

Das wichtigste bei der Futterzubereitung: Hygiene

So durfte ich mich das erste mal bei der Fleisch Zubereitung versuchen. Dazu wird das tiefgefrorene Fleisch mit Hilfe von warmen Wasser in einer Wanne aufgetaut. Dabei ist es wichtig alle Behälter für das Fleisch ordentlich sauber zu halten und sie vor jeder Benutzung sauber gemacht zu haben. Von jedem Stück Fleisch das verfüttert wird, werden Sehnen und große Fettstellen entfernt. Knochen werden mit verfüttert. Danach wird das Fleisch so portioniert das jedes Tier sein Anteil bekommt. Wenn man das Fleisch schneidet, kann es schnell zu Verletzungen kommen. Deswegen ist das tragen eines Ketten-Handschuhs Pflicht und man sollte nur mit dem Messer von sich weg schneiden.

Neben der Fleisch Zubereitung durfte ich auch meine Erfahrungen bei der Pflege von Japan Makaken Dame Nala sammeln. So durfte ich das erste mal in einem Makaken Käfig sauber machen. Makaken sind alles Fresser und bevorzugen vor allem Früchte, die sie sehr geschickt schälen. Leider lassen sie danach die Schale einfach fallen. So laden die Schalen und Futterreste auf dem Boden, wo auch der Kot landet. So entsteht eine sehr unappetitliche Masse die ich weg zu machen hatte. Zu allem Überfluss hatte Nala es auch noch geschafft diese Masse bis in den Türrahmen zu verteilen. Dort musste ich die Masse mit Handschuhen geschützten Händen heraus pulen. Mir ist dabei sehr übel geworden, aber ich konnte das Gehege zu ende reinigen. Glücklicherweise ließ sich sonst das Gehege von Nala genauso reinigen, wie das der Großkatzen. Nachdem ich den groben Dreck raus hatte, musste ich es nur mit Wasser vor sprühen und mit dem Schrubber hinterher gehen. Danach musste man einfach nochmal alles abspülen und mit dem Wischer alles trocken machen, bevor es einfror.

Am Tag der offenen Tür habe ich mich wieder als Springer betätigt. Durch die eisige Kälte mussten die Streckenposten regelmäßig  abgelöst werden, damit sie sich aufwärmen konnten. Warm angezogen habe ich so an verschiedenen Ecken aufgepasst und den Streckenposten übernommen. Die Chance habe ich genutzt, um endlich mal wieder ein paar Fotos von den Tieren zu machen. Vor allem Polarfuchs Dame Finja hat klasse im Schnee gespielt. Aber auch die Tiger Kater Igor und Boris haben sich recht gut ablichten lassen.

Also mal wieder ein Wochenende mit wertvollen Erfahrungen für mich. Vielen dank an die vielen Helfer des Raubkatzen Asyls die so tatkräftig mitgeholfen haben. Auch ein Dank an die Besucher die trotz der Kälte die Gelegenheit genutzt haben, das Raubkatzen Asyl zu besuchen.

Sebastian

7.1 Abbauen im Raubkatzen Asyl

Letzte Aufräumarbeiten

Letzte Aufräumarbeiten

Heute endete mein Besuch im Raubkatzen Asyl. Es musste noch einiges abgebaut werden. Die Beleuchtung musste noch abgebaut werden. Und beide Buden mussten noch Demontiert und zurück gebracht werden. Glücklicher weise haben viele Helfer mit angepackt und so war die Arbeit schon gegen Mittag größten teils erledigt.
Ich durfte mich wieder bei der Gehege Reinigung austoben. Zwar hat man mit Fleischresten, Fäkalien und viel anderem Dreck zu tun. Aber direkt in den Gehegen zu Arbeiten hat seinen eigenen Reiz.
Ich durfte ein Außengehege und alle Innengehege im neuen Gehege-Trakt säubern. Um den Tigern Beschäftigung zu verschaffen, hatten sie gestern Tannenbäume ins Außengehege bekommen. Diese finden sie sehr interessant, reiben sich gerne daran und zerbeißen sie genüsslich. Entsprechend gut verstreut waren Äste, Tannennadeln und die Reste der Bäume. Aber es war möglich die Tannennadeln und kleinen Äste mit Schrubber und viel Wasser zusammen zu sammeln. Auch die Tigerspuren mussten weg Geschrubbt werden. Die Bäume durften sie aber behalten, um sich noch ein wenig weitere daran austoben zu dürfen.
Finja beim Fotografieren

Finja beim Fotografieren

Da ich schon am Vortag die Gehege mit Reinigungsmittel bearbeitet hatte, reichte eine einfache Reinigung. Also Knochen und Fäkalien getrennt einsammeln, alles mit dem Wasserschlauch abspritzen. Dann die dreckigen stellen Abschrubben. Und das ganze nochmal sauber mit dem Wasserschlauch abspritzen, um dann mit einem Wischer alles wieder trocken zu machen.
Die jüngsten Bewohner: Hasenbabys

Die jüngsten Bewohner: Hasenbabys

Bevor ich Nachhause gefahren bin, habe ich endlich Zeit gefunden wenigstens eine Runde mit der Fotokamera über das Gelände zu gehen. Leider sind mir die Bilder nicht gut gelungen. Fotos finden sich aber hier. Dabei haben wir uns auch kurz Zeit genommen die jüngsten Bewohner des Raubkatzen Asyls einmal näher zu betrachten. Die Hasen, die den Rasen im Raubkatzen Asyl mähen haben Junge bekommen. Schon vor einigen Tagen ging ein Bild herum, das das Nest der kleinen Zeigten. Inzwischen sind die kleinen Hasen größer geworden und zeigen sich regelmäßig.
Die drei Tage im Raubkatzen Asyl haben mir sehr gefallen. Ich konnte viele praktische Erfahrungen sammeln, hatte viel Spaß mit den anderen Helfern und freue mich schon darauf, wenn ich das nächste mal im Raubkatzen Asyl bin.

Sebastian

6.1 Erfolgstag im Raubkatzen Asyl

Heute morgen konnte ich mich wieder der Großkatzen Pflege im Raubkatzen Asyl Ansbach widmen. Diesmal durfte ich die Innengehege im neuen Gehege-Trakt mit Reinigungsmittel reinigen. Diese Reinigung habe ich schon mal erklärt. Da die Außengehege kaum dreckig waren und sich ein weiterer Helfer um den alten Gehege-Trakt gekümmert hat, ging die Arbeit schnell vor ran und ich konnte mich schon gegen elf Uhr anderen Aufgaben widmen.
Durch den Tag der offenen Tür war noch viel auf zu bauen. Es mussten noch Fackeln aufgestellt werden. Helfer hatten schon eine Plane für die Besucher zwischen den Verkaufshütten aufbauen. Und es musste noch viel Material hin und her bewegt werden. Aber pünktlich zur Einsatzbesprechung gegen halb Zwölf war alles an Ort und Stelle.

Einsatzbesprechung mit Tiger

Einsatzbesprechung mit Tiger

In der Einsatzbesprechung wurden Aufgaben und Streckenposten eingeteilt. Ich wurde als Springer eingeteilt. Als Springer muss man immer dort helfen wo Not an Mann ist. Also sowohl schnell mal eine Aufgabe übernehmen, als auch die Position eines Streckenpostens übernehmen, wenn dieser mal weg muss.
Außerdem wurde uns in der Einsatzbesprechung die Überraschung für die Kinder verraten. Schon in Radio und Zeitung wurde unser Tag der offenen Tür groß angepriesen, mit dieser Überraschung für die Kinder. Und zwar hatte ein Vereinsmitglied extra ein Tiger-Kostüm organisiert, um damit den Kindern eine Freude zu bereiten.
Besucher Andrang an Buden

Besucher Andrang an Buden

Während der Besucherzeiten war sehr viel zu tun. Entgegen aller Befürchtungen kamen sehr viele Besucher. Ich habe vor allem beim Verkaufsstand geholfen. Hier werden Plüschtiere, Bilder, Bücher und ähnliche Dinge den Besuchern angeboten. Der Erlös kommt dem Tieren zu gute. Aber ich durfte auch an vielen Streckenposten-Position aushelfen. An jeder Position gibt es über unsere Tiere etwas zu erzählen. Aber man geht natürlich auch auf die Fragen der Besucher ein. Außerdem muss man an jeder Position auch darauf achten, das die Sicherheitsabsperrungen nicht überschritten werden. Ein Unfall kann sich keine Haltung leisten. Es war sehr interessant den Besuchern Rede und Antwort zu stehen. Mir ist es sehr wichtig dem Besucher auch etwas über die Tiere auf den Weg geben zu können. Und da sind solche Streckenposten das ideale Mittel um Wissen zu vermitteln. Als Springer kann man so auch gut sein Wissen über die verschiedenen Tiere überprüfen. Allerdings bin ich nicht zum Fotografieren gekommen, da zu wenig Zeit war.
Das Raubkatzen Asyl hatte diesmal bis 19:00 Uhr auf. Dafür waren die Wege ausgeleuchtet, damit man die Tiere noch in der Dämmerung beobachten konnte. Kurz vor Schluss habe ich noch die Fütterung mit begleitet. Zwar ist die Anzahl der Zuschauer begrenzt, aber alle Tickets für die Fütterung waren vergriffen. So war es recht voll und man musste gut aufpassen, das alle Besucher den Sicherheitsabstand zu den Gittern ein hielten. Wie immer hat alles super geklappt und die Besucher konnten die Fütterung aus nächster Nähe beobachten.
Gespanntes warten auf das Ergebnis des Tages

Gespanntes warten auf das Ergebnis des Tages

Nach der Fütterung begann das gespannte warten auf das Ergebnis des Tages. Der Tag der offenen Tür ist der einzige Tag, an dem sich das Raubkatzen Asyl einer breiten Öffentlichkeit präsentieren kann. Entsprechend wichtig ist der Erlös für den gesamten Monat. Als gemeinnütziger Verein ist das Asyl auf Spenden angewiesen. Und auch wenn viele Besucher die Gelegenheit genutzt haben, das Raubkatzen Asyl zu besuchen, ist nie klar, wie hoch der Erlös für das Raubkatzen Asyl ist.
Nach über ein ein-halb Stunden stand das Ergebnis endlich fest und es war großartig! Allen Helfern macht die Arbeit im Raubkatzen Asyl unheimlich viel Spaß. Nur ist es um so großartiger wenn die Arbeit auf diese weise so eine breite Unterstützung findet. So eine Spendenbereitschaft hilft unheimlich und motiviert ungemein! Vielen dank!
Auch habe sich unheimlich viele Besucher sehr positiv über die Arbeit der Helfer geäußert. Sowohl im persönlichen Gespräch, als auch in unserem Gästebuch, das wir ausgelegt hatten. Auch dafür einen herzlichen Dank.
Ich möchte mich auch nochmal für die Hilfe eines jeden Helfers bedanken. Ihr mach das Raubkatzen Asyl zu diesem großartigem Erlebnis, an dem ich ein klein wenig teilhaben darf! Vielen dank!

Sebastian

5.1 Vorbereitungen für Crêpe, Glühwein und Würstchen im Raubkatzen Asyl

In Vorbereitungen zum Tag der offenen Tür habe ich heute im Raubkatzen Asyl wieder helfen dürfen. Am Vortag haben die Großkatzen Hühnchen bekommen. Bei meinem letzten Besuch durfte ich ja schon erfahren was Ganzkörper-Fütterung für Hinterlassenschaften hat. Zwar verteilten sich die Federn recht gut. Aber die Überreste erwiesen sich als unproblematisch.

Auch konnte ich einige Nützliche Tipps von den erfahrenen Mitglied erfahren. So ist es sehr Hilfreich den Wasserschlauch beim reinigen nicht einfach hinter sich her zu ziehen, sondern einfach durchs Gitter zu führen. So verhindert man recht einfach, das der Schlauch auf dem Schmutzigen Boden liegt.

Budenbau für morgen

Budenbau für morgen

Auch liefen die Vorbereitungen für den morgen Tag auf hoch Touren. Normalerweise gibt es zum Tag der offenen Tür immer Kuchen und Kaffee. Aber angepasst an die Jahreszeit gibt es morgen Crêpe, Glühwein und Würstchen für die Besucher. Es wurden dafür extra zwei Buden aufgebaut. Außerdem werden die Wege beleuchtet sein, damit das Raubkatzen Asyl seine Tiere bis 19:00 präsentieren kann.

Leider bin ich nicht dazu gekommen Fotos zu machen und habe mich mehr auf das helfen konzentriert. Durch die vielen engagierten Mitglieder sind wir auch gut vor ran gekommen und ich freue mich schon darauf.

4.12 Tag der offenen Tür im Raubkatzenasyl – Putzen & mit Finja spielen

Weihnachtsstand

Weihnachtsstand

Weihnachtsmann

Weihnachtsmann

Am Sonntag waren noch mehr Helfer auf dem Gelände, um alles für die Besucher zum Tag der offenen Tür vor zu bereiten. Es war wirklich klasse zu sehen, wie viele Vereinsmitglieder den Tag der offenen Tür vorbereitet haben. Das ganze Raubkatzen Asyl wurde heraus geputzt. Es wurde Kuchen für die Besucher gebacken. Extra Weihnachtsstände hergerichtet. Und es wurde sogar ein Weihnachtsmann organisiert.
Ich hatte wieder das Glück bei der Reinigung der Gehege helfen zu dürfen. Schon am Samstag hatte ich die Innengehege des alten Gehege-Traktes mit Reinigungsmittel gereinigt. Nun musste das noch beim neuen Gehege-Trakt gemacht werden. Also wieder die gleiche Prozedur: Erst Futterreste und Fäkalien getrennt raus räumen und die schmutzigen Stellen mit dem Wasserschlauch vor behandeln. Dann mit der warmen Seifenlauge und dem Schrubber alles gründlich ab schrubben. Danach gründlich die Seifenlauge mit klarem Wasser entfernen. Und dann mit dem Abzieher das Wasser wieder aus den Gehegen bekommen.
Die wichtigste Sache bei Arbeiten in den Gehegen von großen Raubtieren ist die Sicherheit. Alle Tiere im Arbeitsbereich müssen außer Reichweite sein und die Schieber müssen doppelt gesichert sein. Nicht nur, das sie natürlich geschlossen sein müssen. Sie müssen durch Gewicht, oder durch einen Sicherungsstift zusätzlich gesichert sein. Auch muss die Außentür der Anlage geschlossen bleiben. Erst dann darf im Gehege gearbeitet werden. Aber die Türen der Gehege müssen trotz der doppelten Sicherung sofort geschlossen werden, wenn man nur die Arbeit unterbricht. Auch wenn man nur kurz weg geht, müssen die Türen geschlossen werden. Keine Großkatzen Haltung kann sich einen Unfall leisten. Und es ist wirklich klasse zu sehen, wie die Tierpfleger im Raubkatzenasyl auf die Einhaltung der Regeln achten.
Nachdem das Putzen erledigt war, konnte ich noch ein wenig die Zeit im Raubkatzen Asyl genießen.

Finja beim Verbuddeln vom Hühnerei

Finja beim Verbuddeln vom Hühnerei

Neugierige Finja

Neugierige Finja

So durfte ich mit zu Finja ins Gehege und ein paar Fotos machen. Die Polarfüchsin ist im Juni 2010 ins Raubkatzen Asyl gekommen. Sie wurde an einer Autobahn-Raststätte aus dem Kofferraum heraus verkauft, an eine Dame, die meinte ein gutes Werk damit zu tun. Dabei führt das Aufkaufen solcher Tiere nur dazu, das noch mehr Tiere in den illegalen Züchtungen geboren werden. Und das z.t. unter grauenhaften Zuständen. Auch sind Polarfüchse Wildtiere und können nicht als Haustiere gehalten werden. Ihr Markierverhalten ist sehr penetrant und auch der Trieb zu graben kann in einer Wohnung nicht befriedigt werden. Das einzig vernünftige das man tun kann, wenn man an Raststätten sieht, wie Welpen (aller Art) verkauft werden ist das Nummernschild zu notieren und die Polizei zu rufen.
Finja lebt im Raubkatzen Asyl mit Rotfuchs Leo zusammen, mit dem sie sich recht gut versteht. Dadurch das sie an Menschen gewöhnt ist, war es auch möglich, das ich mit zu ihr ins Gehege durfte. Es machte doch viel Freude zu sehen, das sie gerne auf Menschen ein gegangen ist und dennoch viel natürliches Verhalten zeigte. Zwar durchsucht sie Menschen gerne nach Leckerlies und macht gerne das ein oder andere Spiel mit. Aber genauso gerne legt sie Vorräte an und Vergräbt Futter. So konnte ich beobachten, wie sie ein Hühnerei als Vorrat vergrub. Aber dafür eine Maus an anderer Stelle aus grub und fraß. Also scheint sie sogar eine erfolgreiche Jägerin zu sein. Ich habe die Gelegenheit nutzen können ein paar Fotos von den tollen Momenten mit Finja machen zu können.

Weihnachtsmann-Gruppe besucht Raubkatzen Asyl

Weihnachtsmann-Gruppe besucht Raubkatzen Asyl

Neben dem Weihnachtsmann vom Verein, hatte das Raubkatzen Asyl auch Besuch von einer Gruppe von Quad fahrenden Weihnachtsmännern. Die Gruppe hatte sich weihnachtlich verkleidet und hatte die Gelegenheit genutzt das Raubkatzen Asyl zu besuchen. Auch waren wieder Mitarbeiter von der Erlebnisfalknerei mit einem Vogel vor Ort.
Also wieder ein Wochenende in dem ich viel über Großkatzen-Pflege lernen konnte. Ich möchte mich auch an dieser Stelle nochmal bei den Mitglieder vom Raubkatzen Asyl bedanken, die dieses tolle Wochenende ermöglicht haben. Es war super und ich werde versuchen möglichst bald wieder vorbei zu schauen.

3.12 Raubkatzen Asyl Ansbach – Gehegereinigung nach Ganzkörperfütterung

In meiner wenigen Freizeit habe ich es mir nicht nehmen lassen im Raubkatzen Asyl Ansbach bei den Vorbereitungen zum Tag der offenen Tür dabei zu sein.
Auch habe ich es mir nicht nehmen lassen wieder beim Putzen der Gehege zu helfen. Bei meinem letzten Besuch durfte ich schon Gehege im neuen Gehege-Trakt reinigen. Dieses mal waren Gehege im alten Gehege-Trakt dran. Hier wohnen die beiden Pumas Pünktchen und Anto, die Tigerin Rhani, die Polarfüchsin Finja und Rotfuchs Leo. Und diesmal wurden die Gehege nicht nur aus gespritzt, sondern mit Reinigungsmittel gereinigt.
Dazu musste ich zunächst alle Hinterlassenschaften der Raubtiere raus räumen. Fäkalien und Futterreste werden dabei getrennt gesammelt und entsorgt. Futterreste müssen schließlich durch die Tierverwertung entsorgt werden. Besondere Überwindung kostete es mich die Überreste der Ganzkörperfütterung bei den Pumas zu entsorgen. Zwar bietet dieses Futter den Raubkatzen mehr. Und ich finde es gut, wenn Haltungen auch Ganzkörperfütterung einsetzen. Aber nach dieser Erfahrung kenne ich einen weiteren Grund, warum Haltungen auch gerne auf Ganzkörperfütterung verzichten.
Danach wurden die besonders dreckigen stellen nochmal schnell mit dem Wasserschlauch abgespritzt. Es folgte der großen Eimer voll mit Allzweckreiniger und heißem Wasser. Dieser musste im Gehege verteilt werden, um dann alles ordentlich mit einem Schrubber ab zu schrubben. Eben so gründlich musste danach natürlich alles wieder mit dem Wasserschlauch aus gespritzt werden. Schließlich durften keine Laugenreste im Gehege bleiben. Danach musste alles natürlich wieder mit dem Abzieher trocken gemacht werden.
Dann habe ich noch geholfen die Außengehege der Pumas auf zu räumen. Laub ist um diese Jahreszeit dabei das größte Problem, das die Arbeit auch schnell wieder zunichte macht. Aber es war wieder interessant bei der Großkatzenpflege helfen zu dürfen.
Neben der normalen Reinigung wurde auf dem Gelände aber auch der Tag der offenen Tür vorbereitet. So wurde für morgen schon weihnachtlich geschmückt. Auch morgen werde ich vor Ort sein und werde möglichst früh bei der Pflege helfen.

Grüße Sebi

5/6.11 Raubkatzen Asyl Ansbach

Ich durfte mal wieder ein Wochenende im Raubkatzen Asyl Ansbach verbringen.
Das schöne war, das ich am Samstag zum ersten mal beim reinigen der Gehege helfen durfte. Natürlich nur nach einer Sicherheitsunterweisung, die ich unterschreiben musste. Und natürlich erst nachdem ein ausgebildeter Tierpfleger die Großkatzen sicher weg gesperrt und alles doppelt und dreifach gesichert hatte.
Zuerst habe ich zusammen mit dem Tierpfleger ein Außengehege Sauber gemacht. Dreck und Laub musste raus. Danach musste alles mit dem Schlauch abgespritzt werden, um es dann mit einem Schrubber nach zu bearbeiten.
Danach stand eine einfache Reinigung der Innengehege an, so wie sie mindestens einmal pro Tag notwendig ist. Zunächst mussten dazu Essensreste und Hinterlassenschaften der Tiger beseitigt werden. Danach musste alles was die Tiger erreichen konnten richtig gründlich mit dem Wasserschlauch abgespritzt werden. Besonders wichtig waren dabei die Holz-Elemente in den Gehegen. Sie mussten besonders gründlich gereinigt werden. Das Holz musste mit einem Spachtel von Essensresten befreit werden. Auch die Wasser-Schalen mussten gründlich ausgespült und aufgefüllt werden. Dabei gab es einen Trick: Um zu sehen wie viel das Tier getrunken hat, war es wichtig die Schalen Rand voll zu machen. So kann man sehr leicht erkennen, wie viel das Tier getrunken hat. Zum Schluss musste man mit einem Abzieher die Gehege wieder einiger maßen trocken bekommen und das Wasser in Richtung Abfluss bewegen.
Es war schon interessant zu erfahren wie viel Arbeit alleine das Putzen einiger weniger Gehegen bedeutet. Und es handelte sich dabei nur um eine einfache Reinigung. Oft müssen die Gehege auch mit Putzmitteln und Hochdruckreiniger gereinigt werden. Und obwohl die Großkatzen jeden Tag den Dreck aufs neue machen, ist diese Sauberkeit für ihre Gesundheit wichtig.
Am Sonntag war wieder Tag der offenen Tür im Raubkatzen Asyl.
Gerade Finja hat sich wieder ganz interessiert an Besuchern gezeigt. Die Polarfüchsin hat in den letzten Wochen ein sehr prächtiges, weißes Winterfell bekommen.

Herr Neuendorf mit Japan Makake Nala

Herr Neuendorf mit Japan Makake Nala

Aber auch Nala, die Japan Makaken Dame hat mich sehr fasziniert. Normalerweise kann ich wenig mit Affen anfangen. Aber seitdem Nala ein eigenes Gehege hat und nicht mehr unter den Bissen der Artgenossen leidet, ist sie richtig aufgeblüht. Es war schön zu sehen, wie sie sich wieder neugierig und kaum ängstlich mit ihrer Umwelt auseinander gesetzt hat. Da Japan Makaken sehr Soziale Tiere sind brauchen sie den Sozialen Kontakt mit anderen. Vor allem Herr Neuendorf bietet Nala den Kontakt an, den sie gerne annimmt.
Am Tag der offenen Tür gibt es sonst schon viel im Raubkatzen Asyl zu sehen. Doch Falkner von der Erlebnisfalknerei haben dieses mal sogar dafür gesorgt, das es eine Flugshow zu sehen gab. Die Flugshow wurde extra auf die Wiese vor dem Raubkatzen Asyl verlegt. Die Besucher konnten die beeindruckenden Greifvögel aus nächster Nähe fliegen sehen. Mit Sicherheit eine sehr schöne Aktion wo die Besucher nicht nur beeindruckende Falkner Arbeit sehen konnten, sondern auch viel über die Tiere erfahren haben.
Also wieder mal ein gelungenes Wochenende im Raubkatzen Asyl. Es war das erste mal, das ich Gehege von Großkatzen reinigen durfte. Und ich hoffe, mich bald wieder im Raubkatzen Asyl ein wenig engagieren zu dürfen.

Sebastian

15.10 Zoo Wuppertal

Ich hatte endlich mal wieder Zeit den Wuppertaler Zoo zu besuchen. Beim schönsten Herbstwetter konnte ich den Ausflug mit ein paar Freunden genießen. Hier die Fotos zu meinem Ausflug.